Hygiene, Prävention und Medikamente
Typische Prüfungsfragen zu Infektionsschutz, Präventionsarten und sicherem Medikamentenumgang.
1. Wie wird der Begriff Hygiene definiert, welche Aufgabengebiete gibt es und welche Übertragungswege sind relevant?
Hygiene umfasst alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit sowie zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere Infektionen.
Wichtige Aufgabengebiete sind:
Relevante Übertragungswege sind:
Wichtige Aufgabengebiete sind:
- Personalhygiene
- Umgebungshygiene
- Krankenhaushygiene
- Lebensmittelhygiene
- Infektionshygiene
Relevante Übertragungswege sind:
- Kontaktübertragung
- Tröpfchenübertragung
- aerogene Übertragung
- Schmierinfektion
- Übertragung über kontaminierte Gegenstände
2. Was versteht man unter Prävention?
Prävention umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Krankheiten, gesundheitliche Schäden oder deren Folgen zu verhindern, zu verzögern oder zu verringern.
Ziel ist es, Gesundheit zu fördern und Risiken frühzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.
Ziel ist es, Gesundheit zu fördern und Risiken frühzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.
3. Worin unterscheiden sich Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention?
Primärprävention soll das Entstehen einer Krankheit verhindern, zum Beispiel durch Impfungen oder Gesundheitsförderung.
Sekundärprävention dient der Früherkennung von Krankheiten, um sie frühzeitig zu behandeln, zum Beispiel durch Screenings.
Tertiärprävention soll Folgeschäden, Rückfälle oder Verschlechterungen bei bereits bestehender Erkrankung vermeiden.
Sekundärprävention dient der Früherkennung von Krankheiten, um sie frühzeitig zu behandeln, zum Beispiel durch Screenings.
Tertiärprävention soll Folgeschäden, Rückfälle oder Verschlechterungen bei bereits bestehender Erkrankung vermeiden.
4. Was besagt die 10-R-Regel in der Pflege?
Die 10-R-Regel beschreibt wichtige Sicherheitsprinzipien bei der Medikamentengabe.
Dazu gehören:
Dazu gehören:
- richtiger Patient
- richtiges Medikament
- richtige Dosierung
- richtiger Zeitpunkt
- richtiger Applikationsweg
- richtige Dokumentation
- richtige Indikation
- richtige Wirkung
- richtige Aufbewahrung
- richtige Information des Patienten
5. Wie erfolgt der sachgerechte Umgang mit Betäubungsmitteln?
Der Umgang mit Betäubungsmitteln erfolgt besonders streng und nachvollziehbar.
Wichtige Punkte sind:
Wichtige Punkte sind:
- verschlossene und sichere Aufbewahrung
- lückenlose Dokumentation
- regelmäßige Bestandskontrolle
- Vier-Augen-Prinzip bei Entnahme oder Kontrolle
- korrekte Übergabe und Nachweis