Palliative Care, Sterben, Tod und Trauer
Typische Prüfungsfragen zu Begleitung am Lebensende, Trauer und Versorgung Verstorbener.
1. Was versteht man unter Palliative Care?
Palliative Care ist die ganzheitliche Versorgung von Menschen mit einer lebensbegrenzenden oder unheilbaren Erkrankung.
Im Mittelpunkt stehen:
Ziel ist nicht Heilung, sondern eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Lebensende.
Im Mittelpunkt stehen:
- Linderung belastender Symptome
- Erhalt der Lebensqualität
- psychosoziale und spirituelle Begleitung
- Unterstützung von Angehörigen
Ziel ist nicht Heilung, sondern eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Lebensende.
2. Welche Sterbephasen beschreibt Kübler-Ross und wie sind sie zu erklären?
Nach Elisabeth Kübler-Ross werden fünf Sterbephasen beschrieben:
Wichtig: Diese Phasen verlaufen nicht zwingend linear und können sich überschneiden.
- Verleugnung, die Situation wird zunächst nicht wahrhaben wollen
- Zorn, Reaktionen wie Wut, Ärger oder Protest
- Verhandeln, Hoffnung auf Aufschub oder Veränderung
- Depression, Trauer, Rückzug und Verzweiflung
- Akzeptanz, Annahme der Situation
Wichtig: Diese Phasen verlaufen nicht zwingend linear und können sich überschneiden.
3. Welche Trauerphasen beschreibt Verena Kast und wie verlaufen sie?
Verena Kast beschreibt vier Trauerphasen:
Der Verlauf ist individuell. Nicht jede Person durchläuft alle Phasen gleich oder in derselben Reihenfolge.
- Nicht-wahrhaben-wollen
- Aufbrechende Emotionen
- Suchen und Sich-Trennen
- Neuer Selbst- und Weltbezug
Der Verlauf ist individuell. Nicht jede Person durchläuft alle Phasen gleich oder in derselben Reihenfolge.
4. Wie wird der klinische Tod definiert?
Der klinische Tod ist der Zustand nach dem Stillstand von Atmung und Kreislauf.
In dieser Phase ist der Tod grundsätzlich noch reversibel, wenn schnell Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden.
In dieser Phase ist der Tod grundsätzlich noch reversibel, wenn schnell Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden.
5. Worin unterscheiden sich sichere und unsichere Todeszeichen?
Unsichere Todeszeichen sind Zeichen, die auch bei reversiblen Zuständen vorkommen können:
Sichere Todeszeichen sind eindeutige Hinweise auf den eingetretenen Tod:
- Atemstillstand
- Pulsstillstand
- Bewusstlosigkeit
Sichere Todeszeichen sind eindeutige Hinweise auf den eingetretenen Tod:
- Totenflecken
- Totenstarre
- Fäulnis
- mit dem Leben nicht vereinbare Verletzungen
6. Wie erfolgt die pflegerische Versorgung Verstorbener? Beschreiben Sie den Ablauf.
Die pflegerische Versorgung Verstorbener erfolgt würdevoll, ruhig und nach den Vorgaben der Einrichtung.
Der Ablauf umfasst typischerweise:
Dabei stehen Würde, Respekt und ein angemessener Abschied im Vordergrund.
Der Ablauf umfasst typischerweise:
- Todesfeststellung durch den Arzt abwarten
- Identität sichern
- würdevolle Körperpflege durchführen
- Hilfsmittel, Verbände oder Zugänge nach Vorgabe versorgen oder entfernen
- den Verstorbenen lagern und herrichten
- Dokumentation durchführen
- Angehörige begleiten und unterstützen
Dabei stehen Würde, Respekt und ein angemessener Abschied im Vordergrund.