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Rasselatmung in der Palliativpflege

Zu diesem Thema findest du Lernskripte, Prüfungsfälle und passende Quiz-Inhalte.

Rasselatmung in der Palliativpflege

Rasselatmung tritt häufig in den letzten Lebenstagen oder Lebensstunden auf.

Sie entsteht durch Sekretansammlungen in den oberen Atemwegen, die nicht mehr ausreichend abgehustet oder geschluckt werden können.

Für Angehörige wirkt die Rasselatmung oft belastend und beängstigend. Betroffene nehmen die Geräusche jedoch meist deutlich weniger wahr als ihre Umgebung.

Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • nachlassender Hustenreflex
  • verminderter Schluckreflex
  • zunehmende Schwäche
  • Sekretansammlungen in den Atemwegen

Die Rasselatmung ist häufig ein Zeichen der Sterbephase.

Symptome

Typische Merkmale sind:

  • rasselnde Atemgeräusche
  • unregelmäßige Atmung
  • Sekretansammlungen
  • eingeschränkte Schluckfunktion

Pflegerische Maßnahmen

Wichtige pflegerische Maßnahmen sind:

  • Oberkörperhochlagerung
  • Seitenlagerung
  • beruhigende Begleitung
  • Angehörige informieren
  • unnötiges Absaugen vermeiden

Medikamentöse Maßnahmen

Ärztlich verordnet können sekretreduzierende Medikamente eingesetzt werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Butylscopolamin
  • Glycopyrronium
  • weitere sekretreduzierende Medikamente

Bedeutung für Angehörige

Die Aufklärung der Angehörigen ist besonders wichtig.

Pflegekräfte erklären:

  • warum die Geräusche entstehen
  • dass Betroffene häufig nicht darunter leiden
  • welche Maßnahmen durchgeführt werden

Bedeutung für die Pflegepraxis

Die Rasselatmung gehört zu den häufigen Symptomen in der Sterbephase.

Ziel der Pflege ist nicht die vollständige Beseitigung der Geräusche, sondern die Förderung von Wohlbefinden, Ruhe und Würde.

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