Sturzprophylaxe
Die Sturzprophylaxe umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Stürze zu verhindern und das Verletzungsrisiko zu reduzieren.
Stürze können besonders für ältere oder pflegebedürftige Menschen schwerwiegende Folgen haben, zum Beispiel Knochenbrüche oder eine zunehmende Einschränkung der Mobilität.
Risikofaktoren für Stürze
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko für einen Sturz.
Wichtige Risikofaktoren sind:
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eingeschränkte Mobilität
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Muskelschwäche
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Gleichgewichtsstörungen
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Sehprobleme
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Nebenwirkungen von Medikamenten
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ungeeignete Schuhe
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Hindernisse in der Umgebung
Mögliche Folgen eines Sturzes
Stürze können verschiedene gesundheitliche Folgen haben.
Beispiele:
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Knochenbrüche
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Prellungen
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Kopfverletzungen
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Angst vor weiteren Stürzen
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Verlust von Selbstständigkeit
Maßnahmen der Sturzprophylaxe
Zur Vorbeugung von Stürzen können verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden.
Wichtige Maßnahmen sind:
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Förderung der Mobilität
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Muskel- und Gleichgewichtstraining
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sichere Umgebung ohne Stolperfallen
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geeignetes Schuhwerk
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ausreichende Beleuchtung
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Nutzung von Hilfsmitteln wie Rollator oder Gehstock
Beobachtung und Einschätzung des Sturzrisikos
Pflegekräfte beobachten regelmäßig das Sturzrisiko einer Person.
Dabei achten sie zum Beispiel auf:
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Gangunsicherheit
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Schwindel
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unsicheres Aufstehen
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Veränderungen der Mobilität
Ziel der Sturzprophylaxe
Das Ziel der Sturzprophylaxe ist es, Stürze möglichst zu verhindern und die Sicherheit sowie Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person zu erhalten.