Blutzucker
Der Blutzucker zeigt, wie viel Glukose sich im Blut befindet. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für den Körper, besonders für das Gehirn.
Der Blutzucker wird durch Hormone reguliert, vor allem durch Insulin.
Warum ist Blutzucker wichtig?
Der Körper braucht Zucker als Energiequelle. Damit der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt, wird Insulin benötigt.
Ist zu wenig Insulin vorhanden oder wirkt es nicht richtig, steigt der Blutzucker an.
Normwerte
Die genauen Normwerte hängen davon ab, ob nüchtern oder nach einer Mahlzeit gemessen wird.
Wichtig für die Pflege ist vor allem:
- Werte regelmäßig kontrollieren, wenn es angeordnet ist
- Abweichungen ernst nehmen
- Beschwerden des Patienten mitbeobachten
Zu niedriger Blutzucker
Ein zu niedriger Blutzucker heißt Hypoglykämie.
Mögliche Anzeichen:
- Zittern
- Schwitzen
- Unruhe
- Heißhunger
- Blässe
- Verwirrtheit
- Bewusstseinsstörung
Zu hoher Blutzucker
Ein zu hoher Blutzucker heißt Hyperglykämie.
Mögliche Anzeichen:
- starker Durst
- häufiges Wasserlassen
- Müdigkeit
- trockene Haut
- Übelkeit
- eingeschränkter Allgemeinzustand
Pflegerische Beobachtung
Pflegekräfte achten auf:
- gemessene Werte
- Essverhalten
- Medikamentengabe oder Insulingabe
- Bewusstseinslage
- Hautzustand
- Durst
- Urinausscheidung
Pflegerische Maßnahmen
Wichtige Maßnahmen sind:
- Blutzucker nach Anordnung messen
- Ergebnisse dokumentieren
- auf Beschwerden achten
- rechtzeitig informieren, wenn Werte auffällig sind
- bei Diabetes auf Essen, Medikamente und Beobachtung achten
Wichtig für die Praxis
Blutzuckerwerte müssen immer zusammen mit dem Zustand des Patienten beurteilt werden. Pflegekräfte erkennen Auffälligkeiten oft früh und helfen so, Komplikationen zu verhindern.