Schmerzskala
Schmerzen sind ein wichtiges Symptom und müssen ernst genommen werden. Damit Schmerzen besser eingeschätzt und dokumentiert werden können, werden Schmerzskalen verwendet.
Sie helfen dabei, Schmerzen vergleichbar zu machen und Veränderungen im Verlauf zu erkennen.
Warum sind Schmerzskalen wichtig?
Schmerzskalen helfen dabei:
- Schmerzen besser einzuschätzen
- Veränderungen im Verlauf zu erkennen
- die Wirkung von Maßnahmen zu beurteilen
- Schmerzen verständlich zu dokumentieren
Häufige Schmerzskalen
In der Pflege werden zum Beispiel genutzt:
- Numerische Ratingskala (NRS), Schmerz von 0 bis 10
- Visuelle Analogskala (VAS)
- Gesichtsskalen, zum Beispiel bei Kindern oder Menschen mit Einschränkungen
Bedeutung der Werte
Bei der numerischen Schmerzskala bedeutet:
- 0 = kein Schmerz
- 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz
Wichtig ist nicht nur die Zahl, sondern auch:
- wo der Schmerz ist
- seit wann er besteht
- wie er sich anfühlt
- was ihn verstärkt oder lindert
Pflegerische Beobachtung
Pflegekräfte achten auf:
- Schmerzangabe des Patienten
- Mimik und Körperhaltung
- Schonverhalten
- Bewegungsvermeidung
- Unruhe
- Schlafstörungen
- Wirkung von Schmerzmedikation
Pflegerische Maßnahmen
Wichtige Maßnahmen sind:
- Schmerzen regelmäßig erfragen
- passende Schmerzskala verwenden
- Schmerz dokumentieren
- Wirkung von Maßnahmen überprüfen
- Auffälligkeiten weitergeben
Wichtig für die Praxis
Eine gute Schmerzeinschätzung verbessert die Versorgung. Pflegekräfte tragen wesentlich dazu bei, Schmerzen früh zu erkennen, richtig zu dokumentieren und Maßnahmen zu überprüfen.